Laufräder - wann machen sie Sinn - Kokua Jumper

Welches Laufrad macht, ab wann, Sinn?

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Du planst dein Kind mit einem Laufrad zu überraschen und fragst dich, ab welchem Alter es Sinn macht? Dann willkommen auf meinem Blog – hier findest du die Antwort(en) auf deine Fragen!

Das Wichtigste rund um „Ab wann macht welches Laufrad Sinn“ für Eilige in Kürze

  • Laufräder bzw. die Vorgängermodelle machen Sinn ab dem Zeitpunkt, wenn ein Kind sicher laufen kann, denn es muss im Zweifelsfall sich und das Laufrad vor dem Umfallen schützen.
  • Bevor ein Kind mit dem Laufrad fahren lernt, sollte es mit einem Lauflernrad mit 4 Rädern sicher unterwegs sein.
  • Die Lauflernrad-Optionen sind übersichtlich: Puky Wutsch und Pukylino
  • Die Laufradoptionen sind dagegen vielfältig: Die Puky-Produke mit viel Licht und viel Schatten, der Kokua Jumper

Ab jetzt geht es ins Detail…

Die Laufrad-Optionen für Kinder ab einem Jahr (12 Monate)

Es gibt am Markt nur wenige Modelle für die ganz kleinen Kinder: Unsere Empfehlung ist das Pukylino. Kinder ab Kleidergröße 74 bis Kleidergröße 104 passen auf das 2,3 kg schwere Pukylino. Aber die größeren Kinder haben schon die Knie nah an den Ohren bzw. am Lenker.

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Die besten Laufräder ab 1,5 Jahren (18 Monaten)

Die Auswahl wird schon etwas größer, aber immer noch hat die Firma Puky mit dem Puky Wutsch die Nase vorn. Wir haben das 2,4kg sxchwere Wutsch mit der passenden Leine immer langsam hinter uns her gezogen. Unser Sohn hat Stunden auf dem Lauflernrad verbracht. Immer wenn er schlapp machte, konnten wir die Leine als Tragegurt verwenden und er kam einfach in den Kinderwagen.

Alternativen zum Puky Wutsch: Ehrlich gesagt gibt es da immer noch nur wenig am Markt.

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Laufräder ab 2 Jahren (24 Monate)

Hier hatte die Firma Puky in meinen Augen den Markt lang verpasst. Das Standard-Puky-Laufrad ist zu mit 4,4 kg zu schwer, nicht lauffreudig und ein Kind hat nicht unbedingt so viel Spaß wie mit den Alternativen. Es gibt aber jetzt auch von Puky leichtere und sportliche Alternativen. Das LR M und das LR Light wiegen beide nur ca. 3,5 kg und das LR Trail Pro bietet auch radverrückten Eltern eine Alternative. Alle Optionen kommen aber auch mit einem dementsprechenden Preis. Das Puky LR Light hat auch den Testsieger-Preis der Stiftung Warentest 2021 gewonnen.

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Hier beobachte ich das Puky LR Light bei verschiedenen Händlern, um die günstigste Option zu finden.

Unsere persönliche Laufrad-Empfehlung

Wir haben uns bei unserem Sohn für die Marke Kokua mit dem Jumper entschieden und haben es nie bereut. Auch mit vier Jahren wird es ab und an noch im Garten getestet. Es schlägt im direkten Vergleich alle Pukys und Wooms in den Fahreigentschaften und im Punkt Stabilität.


Das 3,4 kg schwere Laufrad Jumper 12 kostet zwischen 180 und 230 Euro und kommt mit zwei Sattelstangen, um ideal an die Körpergröße angepasst zu werden. Die etwas größere Variante hat eine Handbremse und kostet bis 270 Euro.

Die negativen Merkmale z.B. dass der Reifen etwas zu giftig sei, die laut Stiftung Warentest verhindert haben, dass es nicht der Testsieger wird, sind in meinen Augen vernachlässigbar. Auch das Reifenventil haben wir einfach entfernt und dann ist das Laufrad sicher. Solange das Kind nicht am Reifen lutscht… Negativ für uns waren nur die Ventile. Es war etwas knifflig, eine geeignete Handpumpe zu finden.

Wir hatten/haben ein Puky Standard Laufrad und das Kokua bei uns im Garten und der Unterschied war extrem. Die bessere Wendigkeit des Kokua-Bikes führt zu deutlich höherem Fahrspaß und irgendwann lag das Puky nur noch in der Ecke bis wir es verschenkten.

Alternativen zum Kokua Jumper sind in meinen Augen das Puky LR Trail Pro, das Kubikes 12.

Gute Laufräder – Was sind die Kaufkriterien?

Wenn es um Laufräder geht, dann sind das, und auch in dieser Reihenfolge, unsere Kaufkriterien gewesen:

  • Hat unser Kind Spaß? Gewicht, Handhabung, Wendigkeit, Rolleigenschaften
  • Ist das Laufrad sicher? Spitze Kanten, unbedenkliche Materialien,
  • Ist das Laufrad praktisch? Verstellbarkeit, Ersatzteile, Ventile und Qualität der Verarbeitung

Lustigerweise legen Kinder auf ganz andere Dinge wert, wenn sie Laufräder vergleichen: Federung (Kokua hat eine Federung), Klingeln, Licht und Ständer. Wir mussten eine Klingel, einen Ständer und Licht nachrüsten.


Geheimtipp: Wer sich absolut unsicher ist, welches Laufrad mehr Spaß macht, der sollte mit seinem Kleinkind in ein Spielzeuggeschäft gehen und dort das Kind die Modelle ausprobieren lassen. Wir haben das in Mainz gemacht und konnten uns so zwischen Pukylino und Wutsch entscheiden.

Machen Laufräder aus Holz Sinn?

Ja, natürlich ist das eine Option und sie sehen verdammt edel aus. Im Alltag sind aber einfach schwerer, unhandlicher und nicht so wendig, wie zum Beispiel der Kokua Jumper. Kokua hat tolle Laufräder aus Holz im Angebot.

Welche Retro-Laufräder gibt es?

Das Puky LR M Laufrad Classic mit Lenkerkorb sieht sehr Retro aus und kostet auch knapp 200 Euro plus. Es hat allerdings sehr kleine, kugelgelagerte Reifen (8,4 Zoll) und es ist 4,25 kg schwer. Es sieht also süß aus, aber als Laufrad macht es deutlich weniger Spaß als die Alternativen.

Gibt es einen Laufrad-Test von Stiftung Warentest?

Ja, es gibt einen Test und der Testsieger 2021 ist das Puky LR Light. Allerdings ohne das Woom Laufrad.

Braucht ein Laufrad eine Handbremse?

Wir hatten Laufräder mit und ohne Handbremse. Die Handbremsen sind für Kinder unter drei Jahren zu komplex und oft auch zu schlecht zum Greifen. Die Füße sind bis drei Jahre die besseren Bremsen.

Wo können in einem Laufrad Schadstoffe sein?

Im Sattel, im Lenker und in den Reifen.

Welches Laufrad als Erstes?

Je nach Alter des Kindes: Bis 1,5 Jahre ist es ein Lauflernrad mit 4 Rädern. Ab 2 Jahren empfiehlt sich ein leichtes Laufrad unter 4 kg. Ab 3 Jahren

Wie viel Zoll hat ein Laufrad für 2-jährige Kinder?

Ab 2 Jahren haben die Laufräder 12 Zoll (ca. 30 cm) Reifen.

Wie viel Zoll für ein Laufrad 1-jährige Kinder?

Die kleinen Laufräder oder Lauflernräder haben 10 Zoll (ca. 25 cm) Reifen.

Was ist besser: Laufrad oder Roller?

Wir haben unserem Kind erst Laufrad beigebracht und dann Roller fahren. Mit dem Laufrad werden Kinder irgendwann extrem schnell und man kommt aks Elternteil nicht mehr hinterher. Ein „Roller-fahrendes“ Kind kann man besser einfangen.

Muss man einem Kind Laufrad fahren „beibringen“?

Nein, das Kind wird sich sehr schnell auf den Sattel setzen und damit zu beginnen zu „fahren“. Es hilft, wenn das Kleinkind ein anderes Kind fahren sieht und sehr schnell wird es die Bewegungen nachmachen. Nur wenn das Laufrad zu schwer ist, bricht es die Versuche schnell ab.

Wie hoch sollte der Sattel eines Laufrads sein?

Abhängig vom Können des Kindes müssen die Kinder sich mit beiden Füssen auf den Boden kommen, um zu bremsen und zu stoppen. Besser hin und wieder den Sattel des Laufrads richtig einstellen, als Unsicherheiten einzubauen.

Ab wann macht ein Pukylino Sinn?

Ein Pukylino ist auch geeignet laufen zu lernen und macht daher auch ab 12 Monaten Sinn, wenn die Kinder noch nicht sicher laufen.

Welche Laufräder gibt es bei Decathlon?

Decathlon führt vor allem Puky und Woom.

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